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Die letzten Starpartys fielen fast immer buchstäblich ins
Wasser, da es in Strömen regnete. Dieses Jahr fand die
Veranstaltung mitten im August statt, so war ich, was das Wetter
betrifft, ziemlich optimistisch. Die Vorbereitungen für
das Treffen fanden schon einige Zeit vorher statt, da meine
Freundin Tanja einen Ford-Transit besitzt, und ich meine Freizeit
für den Ausbau opferte. |
Für
die Starparty wurde unser halbfertiges Wohnmobil gleich einmal auf
seine Tauglichkeit getestet.
Leider waren die Wettervorhersagen für das Starparty-Wochenende
nicht so gut. Wir wagten es trotzdem und sind am Freitagnachmittag
Richtung Gurnigel aufgebrochen. In Bregenz/Österreich angelangt,
wurden gleich die günstigen Spritpreise ausgenützt und
Diesel für 0,88 €/Liter vollgetankt. Anschließend
ging es bei St. Margarethen über die Grenze in die Schweiz.
Die Fahrt war sehr stressig, da sehr viel mit unter auch zähfließender
Verkehr und teilw. Stau war. Nach Bern haben wir dann die Autobahn
verlassen und sind den Gurnigel-Pass hinaufgefahren. Als wir oben
am Beobachtungsplatz ankamen war das Wetter sehr wechselhaft und
anschließend fing es in Strömen an zu regnen. Auf dem
Beobachtungsplatz war nichts los, genauer gesagt, wir waren die
einzigen, die überhaupt da waren. Uns überkam schon die
Vermutung, dass die Starparty evtl. abgesagt wurde und wir nichts
davon wußten. Anschließend fuhren wir dann einmal zur
Prüfung der Lage ins nahegelegene Berggasthaus. Dort wurde
unsere Vermutung widerlegt, denn schon beim Hineingehen sahen wir
ein paar bekannte Gesichter, unter anderem das von Michael Koch.
Nach einer kurzen Begrüßung und einer Erfrischung beendeten
wir den Tag mit einem Abendessen in unserem Wohnmobil, während
es draußen munter weiter regnete. Der Samstag begann vielversprechend
mit einem Sonne-Wolkenmix. Auf der Sonne waren mit meinem Solaris
relativ große Flecken zu beobachten.
| Nachmittags
waren wir zu einer Besichtigung einer nahegelegenen Privatsternwarte
eingeladen. Die Sternwarte kann nur über einen kurzen Fußmarsch
erreicht werden. Das Observatorium wurde gerade mit einer neuen
Montierung K100 bestückt, als Optik wird einmal ein Hypergraf
mit 50 cm Durchmesser genützt werden. |
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Anschließend
ging es wieder zurück zum Beobachtungsplatz, wo sich dann
doch noch ein paar eingefunden hatten. Das Wetter wurde immer
besser. Die restlichen Wolken waren so gut wie verschwunden.Wir
entschlossen uns zu einem Grillabend und haben Michael Koch
dazu eingeladen, der hungrig von einer Bergwanderung zurückkam.
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Nach
dem Essen justierte ich mein GC-11 und stattete anschließend
ein paar Astrokollegen auf dem Platz einen Besuch ab. Es war einiges
zu sehen! Altbekanntes aber auch Brandneues z. B. die Sphinx-Montierung
von Vixen. Die Nacht war sternenklar. Ideal um Beobachtungen durchzuführen,
allerdings war es auch bitterkalt. Ein paar Hartnäckige haben
bis in den frühen Morgen um 03:30 Uhr ausgehalten. In dieser
Nacht hat es den ersten Frost gegeben, die Scheiben vom Auto waren
in der Früh total zugefroren.
Dafür begrüßte uns ein wunderschöner Tag mit
strahlendblauem Himmel. Die Aussicht auf den Thuner See und den
dahinterliegenden Bergen/Gletscher war atemberaubend. Schade war
allerdings, daß die meisten in der Früh schon wieder
den Heimweg antraten. Am Nachmittag haben wir dann ebenfalls zusammengepackt
und sind wieder nach Hause gefahren. Das verlängerte Wochenende
war zwar zum Teil verregnet, aber für uns hat es sich trotzdem
gelohnt. Zudem sind neue Bekanntschaften gemacht worden und unser
Wohnmobil hat seinen Test auch bestanden.
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